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Einführung in EchoLink via Internet von Fred, OE3BMA
Seit einigen Jahren gibt es eine Software mit dem registrierten Namen "EchoLink". Der
Entwickler ist Jonathan Taylor, K1RFD, der dafür 2003 auf der Hamvention in Dayton/USA zum
"Amateur der Jahres" gewählt wurde. Die Benutzung von EchoLink ist ausschließlich lizenzierten
Funkamateuren vorbehalten. Bei der Registrierung muß eine Kopie der Lizenzurkunde vorgewiesen
werden (z.b. als jpg via e-mail), um Mißbrauch vorzubeugen. Erst nach Freischaltung kann man
sich bei EchoLink einloggen. Jeder User bekommt eine Nodenummer, die es weltweit nur einmal
gibt. Da es derzeit schon mehr als 400.000 User gibt, ist diese Nodenummer 6-stellig. Solange der
Vorrat reicht, kann man eine 4- oder 5-stellige Nodenummer gegen geringes
Entgelt erwerben.
Die Diskussion, ob EchoLink Amateurfunk ist oder nicht, wird bereits seit Jahren
geführt und wird wahrscheinlich nicht so bald zu Ende sein. Unbestritten bleibt jedoch die
Tatsache, daß es mit EchoLink möglich ist, störungsfrei jeden Punkt der Erde, wo es Internet
gibt, zu erreichen. Die Kommunikation kann auf verschiedene Weise erfolgen:
1.) Nur via Internet: Beide User sind in EchoLink eingeloggt und sprechen miteinander
ungestört. Wenn beide Ihren Account auf EINEN möglichen Connect gestellt haben, kann kein dritter
User einen Connect mit ihnen herstellen. Zusätzlich gibt es parallel dazu noch ein Chatfenster zum
Textschreiben.
2.) Via Internet zu einem Relais bzw. Link: Ein User ist in EchoLink eingeloggt und
stellt einen Connect mit einem - ebenfalls eingeloggten Relais bzw. Link - her und kann an
QSOs, die hier laufen, teilnehmen.
3.) Via Funk - Internet - Funk: Ein Funker stellt über ein EchoLink-Relais (Link) einen
Connect zu einem anderen, beliebigen EchoLink-Relais her. Diesen Punkt finden unter "Via Funk"
ausführlich beschrieben.
4.) Via Funk - Internet zu eingeloggtem User in EchoLink
Hier wollen wir uns nur mit der unter Pkt 1.) und 2.) beschriebenen Kommunikation
beschäftigen. Voraussetzung ist ein Computer mit Soundkarte, Mikrofon, Lautsprecher (oder
Mikrofon/Kopfhörer-Kombination) und natürlich mit Internetzugang.
Installation + Registrierung:
1.) Download des Programms EchoLink von
www.echolink.org
(ca. 2,8MB). Button "Download" anklicken. Derzeit ist Version 2.0.908 die
aktuellste. Vor dem Download muß man sein Rufzeichen und eine gültige e-mail-Adresse
eingeben.
2.) Installation des Programms EchoLink
3.) Lizenz kopieren und jpg erstellen, wichtig ist, daß das Rufzeichen deutlich
ersichtlich ist - eventuell markieren (einringerln oä.)
4.) EchoLink starten - als Mode "Single User" anklicken - "Sysop" angeklickt würde
bedeuten, daß das Programm im Relais- oder Linkbetrieb arbeiten würde. Dazu kommen wir später.
Geben Sie Rufzeichen und ein Passwort ein (unbedingt merken, bzw. aufschreiben!) und dieselbe
e-mail-Adresse, die Sie beim Download angegeben haben. Name und Standort eingeben und mit OK
abschließen.
5.) Das Programmfenster erscheint, aber keine Stationen sind ersichtlich - das ist
normal, denn Sie sind ja noch nicht registriert. Checken Sie regelmäßig Ihre e-mail - bald kommt
von EchoLink eine Nachricht, mit der Aufforderung, die Kopie der Lizenzurkunde zu mailen. Tun Sie
das und nun heißt es warten. Es kann von einigen Stunden bis zu einigen Tagen dauern. Sie
bekommen eine Antwort mit Angabe Ihrer Nodenummer. Aber gleichzeitig können Sie, wenn Sie
EchoLink laufen haben, sehen, wenn Sie registriert sind, daß sich das Fenster mit Stationen
füllt. Bis es jedoch soweit ist, können wir die Zeit für die Einstellungen nützen:
Einstellungen:
1.) Klicken Sie in der obersten Reihe "
Tools" an. Gehen Sie auf "
Setup"
Die erste Registerkarte zeigt Ihnen das Bild von vorhin bei der Registrierung.
Klicken Sie "
Servers" an: Hier sehen Sie die verschiedenen EchoLink-Server. Nichts veränden.
Klicken Sie "
Proxy" an: Arbeiten über Proxy ist dann erforderlich, wenn Ihr Internetzugang
partout nicht dazu zu bringen ist, die Ports UDP 5198 und 5199 und TCP 5200 (die für ein Arbeiten
mit EchoLink unbedingt offen sein müssen) zu öffnen. Dazu später mehr.
Klicken Sie "
Timing" an: Erfahrungswerte von oben nach unten: 30 - 0 - 0 - 0 -
1200 - Damit rutschen Sie in keine Sprechzeitbegrenzung bzw. Timeout. OK
anklicken.
Klicken Sie
"Audio" an: Haben Sie mehr als eine Soundkarte installiert, können Sie hier die
für EchoLink bestimmt anwählen, ansonsten "system default". Gleiches gilt für Mic-Type. Die
nächsten drei Kästchen können frei bleiben, außer Sie haben ein schlechte Internetverbindung
mit Unterbrechungne- dann klicken Sie "Auto Sample Rate Compensation" an. Klingt Ihre
Übetragung bei der Gegenstation dumpf, versuchen Sie das "300 Hz TX High-Pass Filter" anzuklicken.
Bei
"Sound Card Tuning" drücken Sie auf "
Calibrate" zur automatischen Soundkarteneinstellung. Bei
"Recording Mode" können Sie wunschgemäß auswählen. Nie vergessen, mit "OK"
abzuschließen!
Klicken Sie
"Performance" an. Als Defaultwert sind beide Schieberegler in der Mitte. Belassen
Sie vorläufig diese Einstellungen. Sollte sich bei späterem Betrieb herausstellen, daß die
Gegenstation Unterbrechungen bzw. Stottern moniert, schieben Sie die Regler etwas nach rechts. Es
erhöht sich allerdings das Audiodelay (Verzögerung). Mit "OK" abschließen.
2.) Klicken Sie in der obersten Reihe "
Tools" an. Gehen Sie auf
"Preferences"
Die erste Registerkarte
"List" erscheint.
"Update list automatically" anhakerln. Damit frägt das Programm im, im nächsten
Feld sichtbaren, Zeitintervall den Server ab. Der niedrigste, möchliche Wert ist 200 Sekunden.
"Update every" stellen Sie hier die oä. 200 sec ein, weniger geht leider
nicht, hi.
"Even while connected" = Sogar wenn Sie connected sind. Machen Sie ein
Hakerl.
Seite in Arbeit - Fortsetzung folg in Kürze
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